Für Stadtkind Petter gibt es nichts Schlimmeres als das Landleben: Doch als sein Alptraum wahr wird – er zieht mit seinen weit Eltern weg von Freunden, Fußballverein und vernünftigem Handynetz – muss er feststellen, dass alles doch gar nicht so übel ist wie erwartet. Für Petter gibt es in seinem neuen Dorf einiges zu erleben. Gemeinsam mit seiner neuen Freundin, einem indischen Flüchtlingsmädchen, deckt er die kriminellen Machenschaften eines Automechanikers auf: Die zwei Kinder finden heraus, dass der Mann für Autodiebstähle verantwortlich ist, die er den Flüchtlingen in die Schuhe schieben möchte. Außerdem können die beiden Kinder mit ihrer mutigen Detektivarbeit beweisen, dass der Mechaniker ein Tierquäler ist und retten seinen Hund vor weiterem Übel. Der Spielfilm „SOS – Petter ohne Netz“ (läuft am 24. Juli um 12.03 in der ARD) trifft besonders bei Kindern ab dem Grundschulalter ins Schwarze: Begeistert verfolgen sie Petter bei seinem Weg vom überzeugten Städter, dem es gelingt, Anschluss in der neuen Heimat zu finden. Außerdem bewundern Kinder Petter dafür, dass er immer an sich glaubt und sich stets für Gerechtigkeit einsetzt. Der Nachwuchs vor dem Bildschirm findet in den zwei Helden der Geschichte Identifikationsfiguren: Einmal so tapfer sein und so aufregdende Abenteuer wie die beiden meistern, davon träumen sie.